2025:
In den letzten zwei Jahren wurde weiter an den Planungen zum B-Gebiet Nr. 12 "Süderballig" gearbeitet. Im Mittelpunkt steht hier das Gebäude, das den Markttreff inklusive Nahversorgung und Daseinsvorsorge beherbergt.
Nach der Entscheidung mit dem Nahversorger TanteEnso in Freienwill zusammenzuarbeiten, gestaltete sich dann in 2023 ff. die Finanzierung eines Verkaufsgebäudes als schwierig, da die Zinsen auf dem Finanzmarkt stark gestiegen sind.
Um TanteEnso nach Freienwill zu bekommen, muss ein entsprechendes Gebäude vorgehalten werden.
Deshalb traf die Gemeindevertretung dan Ende 2023 die Entscheidung einen Standort-Grund-Check für einen Markttreff in Auftrag zu geben. Markttreff ist ein Schleswig-Holsteinisches Konzept, Daseinsvorsorge im ländlichen Raum zu fördern. Dazu gehört Gebäude zu förden, die u.a. das Einkaufen und sich treffen ermöglichen. Auf den positiven Standort-Grund-Check folgte dann die ebenfalls positive Machbarkeitsstudie, die ab dem 1.7.2024 mit der Firma Convent Mensing aus Hamburg und der Lenkungsgruppe aus Freienwill in vielen Sitzungen und ungezählten E-Mails erstellt wurde. All diese formellen Dinge kosten natürlich Zeit, sind aber zwingende Voraussetzung, um Fördermittel zu bekommen.
Für das Markttreff-Gebäude mit ca. 1200 qm Grundfäche in 2 Etagen werden die Baukosten auf etwa 3,8 Mio. Euro geschätzt, das kann eine Gemeinde wie Freienwill nicht ohne Förderung schaffen. Die maximal mögliche Fördersumme beträgt 1,5 Mio Euro.
Erste Pläne wurden in der Einwohnerversammlung am 26.11.2024 gezeigt, die neuesten Pläne dann in der Versammlung vom 20.3.2025.
Während der Bearbeitung der Machbarkeitsstudie kamen dann noch weitere Unwägbarkeiten hinzu. Eine neue Starkregenkarte wurde herausgegeben, die gesetzlich bindend ist. Dies erforderte parallel eine Überplanung der Ortsentwässerung.
Im Dezember 2024 wurde bekannt, dass ein Gebäude dieser Größe noch eine behördliche Bauprüfung ( Z-Bauprüfung) zwingend erfordert. Bürgermeister Dirk Richelsen gelang es mit Hilfe der Landesministerien, dieses Verfahren an den Kreis Schleswig-Flensburg deligieren zu lassen, der das Verfahren nach nur 14 Tagen bearbeitet hatte!
Tatkräftig unterstützt wurde die Gemeindevertretung vom Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung, das die Studie auch nochmals vorprüfte .
Der Beschluß der Gemeindevertretung vom 27.2.25 war dann der erforderliche letzte Schlußstein, so dass die Studie und der Förderantrag sicher vor dem Termin eingereicht werden konnten. Hier möchten wir uns ganz ausdrücklich noch einmal für die hervorragende Unterstützung und Zusammenarbeit beim Amt Hürup bedanken.