Am 12. September 2024 soll im Rahmen des Bundesweiten Warntages erneut die
technische Warninfrastruktur getestet werden (s. zuletzt info-intern Nr. 378/22). Der
Bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warn-
mittel lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.
Ab 11:00 Uhr wird eine Probewarnung in Form eines Warntextes an alle am Modularen
Warnsystem (kurz: MoWaS) des Bundes angeschlossene Warnmultiplikatoren (zum
Beispiel Rundfunksender und App-Server) geschickt. Die Warnmultiplikatoren versen-
den die Probewarnung zeitversetzt an Warnmittel wie Fernseher, Radios und Smart-
phones. Parallel können auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und
Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst werden (zum Beispiel Laut-
sprecherwagen oder Sirenen).
Gegen 11:45 Uhr erfolgt eine Entwarnung über die Warnmittel und Endgeräte, über
welche zuvor die Warnung versendet wurde – über Cell Broadcast wird derzeit noch
keine Entwarnung versendet. Die Möglichkeit, auch über diesen Warnkanal zu entwar-
nen, wird derzeit unter anderem von den Mobilfunknetzbetreibern geprüft.